
Internationale Klimapolitik nicht nur aus dem Lehrbuch, sondern als reales Verhandlungsszenario: In unserem PoWi Grundkurs Q4 bei GL haben wir in unserem Klassenraum eine Klimakonferenz simuliert.
Dafür teilten wir uns in Gruppen auf und vertraten Länder wie Saudi-Arabien, die Philippinen, Südafrika, Deutschland, China und die USA.
Nach einer Woche Vorbereitungszeit hielten wir zweiminütige Eröffnungsreden, in denen wir die Positionen möglichst realitätsnah darstellen wollten. In der darauffolgenden Diskussion ging es um zentrale Kriterien wie beispielsweise historische Verantwortung, Emissionswerte und finanzielle Möglichkeiten, um zu klären, wer wie viel zum Klimaschutz beitragen sollte. Moderiert von zwei Generalsekretären versuchten wir, Kompromisse zu finden und Bündnisse zwischen Ländern mit ähnlichen Interessen zu schließen.
Trotz intensiver Verhandlungen kam am Ende keine verbindliche Einigung zustande, da einige Länder mit den vorgeschlagenen Bedingungen und Verpflichtungen unzufrieden waren. Unsere abschließende Abstimmung fiel daher gegen konkrete Maßnahmen aus.
Unsere Ergebnisse bestätigten im Kleinen, wie schwierig es auch in der realen internationalen Klimapolitik ist, tragfähige und für alle akzeptable Kompromisse zu finden.
GK GL, Avin M.Sabri






