Am 23. April 2025 feierte die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg den 80. Jahrestag der Befreiung des Lagers. Im Rahmen dessen fand eine quadrinationale Jugendbegegnung vor Ort statt: je 5 SchülerInnen aus Frankreich, Polen, Tschechien und Deutschland verbrachten eine gemeinsame Woche, in der sie an Workshops teilnahmen, Biografien der Opfer durchforsteten, mit Überlebenden sprachen, und an der staatlichen Gedenkfeier teilnahmen - hier hielt auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder eine Rede, die sich auf das “Nie wieder!” fokussierte und die Notwendigkeit betonte, unsere Demokratie vor Rechtsextremismus und Antisemitismus zu verteidigen.
Die LuO durfte die deutsche Gruppe stellen: die SchülerInnen Abinandh Chemmend, Tim Ebert, Alicia Ehlers, Noah Fritsch, und Lisa Lückert, die zu der Zeit die E-Phase besuchten, landeten in der dortigen Lokalzeitung dann auch prompt auf der Titelseite. Sie empfanden die Woche und die Erinnerungsarbeit als so lehrreich und wertvoll, dass Tim sein Q1-Betriebspraktikum in der KZ-Gedenkstätte absolvierte. Ihm ist es auch zu verdanken, dass die LuO dieses Jahr abermals an einer Jugendbegegnung teilnehmen darf. Dieses Mal vertreten durch 6 ukrainische SchülerInnen: Viktoriia Borova (IK2), Enriko Bysaha (Q2), Kirill Gromov (Q2), Kirill Kudrenko (Q2), Michael Milev (E2) und Sofiia Oreshnykova (Q2). Sie sind gespannt, was die Woche für sie bereithält.







